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Florida 2005

 TAG 14 - GESCHICHTSSCHAU IN SAINT AUGUSTINE


Auch in diesem Best Western-Motel war der Frühstücksraum ein wenig zu klein bemessen, aber wir schafften es, zu viert an einem Dreiertisch unterzukommen und so wurden wir satt. Danach wollten wir uns in den historischen Stadtkern begeben, die Frau an der Rezeption meinte aber, die Strecke wäre zu weit zum Laufen und neben dem Visitors Center gäbe es Parkplätze. Also machten wir uns typisch amerikanisch mit dem Auto auf den Weg dorthin. Nach einem kleinen ungewollten Umweg hinaus aus Saint Augustine fanden wir dann auch den Stadtkern sowie besagten Parkplatz. Dieser war uns mit 6 Dollar allerdings zu teuer, und da wir auch keinen anderen Parkplatz fanden, fuhren wir wieder zurück ins Motel und beschlossen, den Weg zu Fuß zurück zu legen. So weit war es letztlich auch nicht.

Am Visitors Center angekommen schauten wir uns dort ein wenig um, und Nici und Chrischen reservierten sich für Abends 2 Plätze für die Ghost Tour, in der man im Dunkeln einige alte Gebäude wie zum Beispiel das Gefängnis besuchte. Danach gingen wir rüber zum Castillo San Marco, einem alten Fort, dass vor einigen Jahrhunderten von den Spaniern errichtet wurde und danach immer mal wieder den Besitzer gewechselte. Nach dem Ausflug in die Geschichte ging es dann weiter in den eigentlichen Stadtkern, wo wir uns etwas Erfrischendes gönnten und ein wenig durch die altertümlichen Gassen schlenderten.

Am frühen Nachmittag waren wir dann erst einmal fertig und machten uns auf den Rückweg zum Motel, wo wir uns erst einmal auf die Betten fallen ließen und unsere Füße entspannen konnten. Plötzlich fing es draußen an zu grummeln u
nd zu schütten und wir gingen auf den Balkon, um das Gewitter zu beobachten, das durchaus stark war, stellenweise konnte man mehrere Blitze auf einmal sehen. Uns so dauerte es auch nicht lange, bis der Boden nass und die Straßen überflutet waren. Die Abflüsse in Amerika scheinen auf solche Wassermassen nicht vorbereitet zu sein, und da wo vorher begehbarer Bürgersteig war, standen nun nur noch kleine Seen.

Nachdem es aufgehört hatte, wagten wir uns zum Abendessen wieder in die Innenstadt, allerdings aus oben genannten Gründen mit dem Auto, und dieses Mal fanden wir dann auch einen Parkplatz - sogar kostenlos! Das Fortbewegen in der Stadt erwies sich dann aber als nicht ganz so einfach wie am Vormittag, da auch hier komplette Straßen unter Wasser standen. Wir landeten schließlich in einem Restaurant, das leckeres Sea-Food anbot, und so gab es bei einigen von uns mal wieder Fisch. Danach ging es für die Hälfte von uns zur Ghost Tour, wo man auf Grund des schlechten Wetters sogar Regencapes geschenkt bekam. Und nachdem man ein bisschen gegruselt wurde, ging es zurück in unsere Zimmer und ab ins Bett.

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