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Florida 2005

 TAG 5 - DER WEG NACH KEY WEST


Von Miami Beach nach Key West
Der fünfte Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück im Hotel, mit allem was das Herz begehrte und insgesamt in einer ausgewogeneren Mischung als bei Denny's. Gestärkt machten wir uns dann auf den langen Weg über die Keys, den kleinen Inseln im Süden Floridas, bis hin nach Key West, wo Florida endet. Zwischendurch machten wir noch einen kurzen Halt in einem Walmart Supercenter, wo wir uns mit neuen Getränken und Knabbereien versorgen wollten. Auf Grund der Größe eines solchen Supercenters benötigten wir aber einige Zeit, bis wir alles Nötige zusammen hatten.

Auf dem Weg nach Key West fährt man eine lange Straße entlang, durch die die einzelnen kleinen Inseln miteinander verbunden sind. Links und rechts sieht man also meistens nur Unmengen von Wasser. Ungefähr 30 km vor Key West passiert man dann die 7 Miles Bridge, die die längste Brücke auf dem ganzen Stück darstellt. Sie wurde von einigen Jahren komplett erneuert und führt teilweise parallel zur alten Brücke, die damals im Film True Lies teilweise zerstört wurde.

Auf der südlichsten Insel ange
kommen, machten wir uns zuerst auf die Suche nach einer Unterkunft, was sich also gar nicht so einfach wie bisher erwies. Eigentlich waren wir auf der Suche nach dem südlichsten Gästehaus, da dies in unseren Reiseführern empfohlen wurde, doch auf Grund der Tatsache, dass plötzlich Haufenweise "südlichste" Gebäude auftauchten, waren wir kurzzeitig verwirrt und landeten zuerst auf dem Parkplatz des südlichsten Motels, das direkt neben dem südlichsten Hotel lag. Doch hier konnte man uns nur 2 Zimmer für eine Nacht anbieten, da wir aber eigentlich 2 Nächte bleiben wollten, suchten wir erst einmal weiter. Direkt auf der anderen Straßenseite entdeckt wir dann auch das südlichste Gästehaus, doch auch hier war die Situation identisch.

Einige
erfolglose Versuche später landeten wir dann im Almond Tree Inn, das tatsächlich noch 2 Zimmer für 2 Nächte frei hatte und sich als absoluter Glücksgriff erwies: in der Mitte des Hotel befand sich einer kleiner, aber sehr schöner Pool, direkt daneben ein Whirlpool für 4 Personen. Drum herum waren die einzelnen Zimmer angeordnet, die von innen ebenfalls sehr schick eingerichtet waren. Als "Extra" hatten wir dann noch einen kleinen Gecko im Kleiderschrank, der sich aber nicht fangen lassen wollte und sich irgendwann unters Bett flüchtete. Vielleicht wohnt er ja auch heute noch da?

Zum Abend hin machten wir uns dann auf zur eigentlichen Attraktion von Key West: Dem Sonnenuntergang. Am Mallory Square wird seit den 70er Jahren jeden Abend
die Sonne mit Applaus verabschiedet, mit den Jahren hat sich dieses anfänglich gemütliche Sit-In von einigen Hippies in ein riesiges Aufgebot von Verkaufsständen, Artisten, Gauklern und Predigern verwandelt und so handelt es sich mittlerweile um Menschenmassen, die zusehen, wie die Sonne hinter der Sunset Island verschwindet. Von den Hippies laufen da nur noch einige wenige rum, aber der Hauptstraße mit ihren Geschäften und Bars merkt man den Einschlag und die Nähe zu Kuba deutlich an. Hier herrscht jeden Abend eine ganz besondere Atmosphäre.

Völlig unkubanisch landeten wir zum Abendessen bei einem Mexikaner, bei dem es aber sehr lecker war, wenn auch die Bedienung ein bisschen die amerikanische Begeisterung vermissen ließ. Anschließend schlenderten wir zurück zu unserem Hotel und setzen uns zur später Stunde noch in den Whirlpool, der eine gefühlte Temperatur von mindestens 140 Grad haben musste! Die Dämpfe, die beim Blubbern hochstiegen, brannten in unseren Augen, und so hielten wir es nur eine Viertelstunde darin aus und beendeten den Tag mit einer Abkühlung im Pool.

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